Kleid oder Jeans beim Pferdeshooting? Diese Frage taucht vor einem Fototermin mit Pferd ziemlich oft auf. Und die Antwort lautet ganz klassisch: Es kommt darauf an.
Nicht besonders spektakulär, ich weiß. Aber dafür ehrlich.
Ein Kleid wirkt weich, elegant und besonders. Jeans sehen natürlich, locker und zeitlos aus. Beides kann auf Bildern richtig gut funktionieren – solange es zu dir, deinem Pferd und den geplanten Aufnahmen passt.
Denn das schönste Kleid bringt dir wenig, wenn du darin kaum laufen kannst. Und die bequemste Jeans ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn du dir romantische Bilder im Abendlicht wünschst.
Du musst dich also nicht zwischen Prinzessin und Stallkind entscheiden. Wir schauen einfach, welche Kleidung zu deiner gewünschten Bildwirkung, zur Location und zu den geplanten Bildern passt.

Welche Bildwirkung möchtest du?
Bevor du dich für Kleid, Jeans oder Reitoutfit entscheidest, solltest du überlegen, wie deine Bilder später wirken sollen.
Möchtest du es eher natürlich und locker? Sportlich und modern? Oder elegant und besonders?

Natürlich
Für natürliche Bilder passen Jeans, Strickjacken, Blusen, schlichte Shirts oder lockere Röcke besonders gut.
Diese Kleidung wirkt unkompliziert und echt. Perfekt für Bilder auf der Wiese, im Wald oder am Stall.
Wichtig ist nur, dass die Sachen gut sitzen und nicht aussehen, als hättest du sie gerade noch schnell aus der hintersten Ecke des Spinds gezogen.
Sportlich
Jeans, Reithosen, Boots, Stiefeletten oder schlichte Oberteile sorgen für eine sportliche Bildwirkung.
Auch ein Westernoutfit mit Jeans, Gürtel und Boots kann richtig stark aussehen, ohne verkleidet zu wirken.
Sportlich bedeutet dabei nicht langweilig. Mit passenden Farben, schönen Stoffen und kleinen Details entsteht ein moderner und stimmiger Look.
Elegant
Ein langes Kleid oder ein fließender Rock wirkt besonders weich und edel.
Vor allem im Abendlicht, auf einer weiten Wiese oder vor einem ruhigen Hintergrund entstehen damit sehr besondere Bilder.
Dabei muss es kein Glitzerkleid mit zwölf Metern Schleppe sein. Ein schlichtes Kleid in einer passenden Farbe wirkt oft viel stärker.
Am wichtigsten ist: Du solltest dich in deinem Outfit wiedererkennen. Denn wenn du dich verkleidet fühlst, sieht man das meistens auch auf den Bildern.
Das Kleid beim Pferdeshooting
Ein Kleid kann bei einem Pferdeshooting unglaublich schön wirken. Es bringt Bewegung ins Bild, wirkt weich und macht aus einer einfachen Wiese schnell eine kleine Filmkulisse.
Besonders gut passen Kleider zu ruhigen Porträts, Bildern im Abendlicht und Aufnahmen, bei denen du neben deinem Pferd stehst, gehst oder mit ihm kuschelst.

Die Vorteile eines Kleides
Ein Kleid wirkt meist eleganter und besonderer als eine Jeans.
Fließende Stoffe bewegen sich schön im Wind und sorgen für weiche Linien im Bild. Auch kleine Bewegungen sehen damit oft sehr lebendig aus.
Ein weiterer Vorteil: Ein Kleid lenkt den Blick stärker auf dich und dein Pferd. Gerade bei schlichten Hintergründen entsteht dadurch eine sehr harmonische Bildwirkung.
Mögliche Nachteile
Ein Kleid muss nicht nur schön aussehen. Du solltest dich darin auch bewegen können.
Sehr enge Kleider, extrem lange Schleppen oder schwere Stoffe können beim Laufen unpraktisch sein. Auch beim Wechseln der Location kann ein Kleid schnell mehr Aufmerksamkeit brauchen als das Pferd selbst – und das will schon etwas heißen.
Außerdem reagiert nicht jedes Pferd entspannt auf raschelnde oder flatternde Stoffe. Deshalb schauen wir vorher, was zu deinem Pferd passt.
Worauf du achten solltest
Das Kleid sollte bequem sitzen und dir genug Bewegungsfreiheit geben.
Du solltest darin problemlos gehen, dich drehen und auch einmal einen größeren Schritt machen können. Der Stoff darf sich bewegen, sollte dich aber nicht ständig ausbremsen.
Besonders schön wirken Chiffon, Viskose, Musselin, Tüll oder ein leichter, matter Satin. Sehr glänzende Stoffe können das Licht stark reflektieren und dadurch schnell unruhig wirken.
Auch die Schuhe spielen eine wichtige Rolle. Hohe, schmale Absätze sind auf Wiesen oder unebenem Boden meistens keine gute Idee. Schöne Boots, flache Stiefel oder feste Schuhe sind oft die bessere Wahl.
Eignet sich ein Kleid für Reitbilder?
Für klassische Reitbilder ist ein Kleid nur bedingt geeignet.
Zum Aufsteigen, Reiten und sicheren Sitzen brauchst du ausreichend Bewegungsfreiheit. Sehr lange oder weite Stoffe können sich verfangen oder dein Pferd irritieren.
Manche Kleider eignen sich für ruhige, geführte Bilder im Sattel. Das sollte aber immer vorher geplant werden. Sicherheit geht vor – auch wenn die Schleppe im Sonnenuntergang noch so dramatisch winkt.
Der Rock als flexible Alternative
Ein Rock ist eine schöne Wahl, wenn dir Jeans zu sportlich und ein langes Kleid zu elegant erscheint.
Je nach Stoff und Schnitt kann er natürlich, verspielt oder edel wirken. Besonders gut passen Röcke zu Blusen, schlichten Oberteilen, Strickjacken oder Boots.

Die Vorteile eines Rocks
Ein Rock lässt sich vielseitig kombinieren.
Mit einem lockeren Oberteil entsteht ein natürlicher Look. Mit einer feinen Bluse oder einem eleganten Pullover wirkt das Outfit sofort etwas besonderer.
Auch ein Outfitwechsel ist mit einem Rock oft einfacher. Du kannst nur das Oberteil tauschen und bekommst direkt eine andere Bildwirkung.
Welche Rocklänge eignet sich?
Am praktischsten sind Röcke, die mindestens bis zum Knie reichen und dir trotzdem genug Bewegungsfreiheit lassen.
Sehr kurze Röcke sind beim Laufen, Hinsetzen oder bei Wind eher unpraktisch. Sehr enge Röcke können deine Schritte einschränken.
Lange, fließende Röcke sehen auf Bildern wunderschön aus. Sie sollten aber nicht so lang sein, dass du ständig darauf trittst oder den halben Waldboden mit nach Hause nimmst.
Der richtige Stoff
Besonders schön wirken weiche, fließende Stoffe wie Chiffon, Viskose, Musselin, Tüll oder leichter, matter Satin.
Sie bewegen sich sanft beim Gehen oder im Wind und bringen dadurch mehr Lebendigkeit ins Bild.
Sehr steife Stoffe wie fester Jeansstoff oder dicker Taft können dagegen schnell kantig wirken. Stark raschelnde Materialien sind ebenfalls nicht für jedes Pferd ideal.
Auch hier gilt: Dein Pferd sollte den Rock vorher kurz sehen und hören dürfen. Ein plötzlich flatternder Stoff kann schließlich verdächtig nach einem pferdefressenden Monster aussehen.
Eignet sich ein Rock für Reitbilder?
Für klassische Reitbilder ist ein Rock meist weniger geeignet.
Beim Aufsteigen und Sitzen im Sattel kann er verrutschen oder deine Bewegungsfreiheit einschränken. Lange Stoffe können sich außerdem verfangen.
Für ruhige, gestellte Aufnahmen neben dem Pferd kann ein Rock dagegen sehr gut funktionieren. Sobald richtig geritten wird, sind Reithose oder Jeans meist die sicherere Wahl.
Jeans – unkompliziert und zeitlos
Eine gut sitzende Jeans ist beim Pferdeshooting fast immer eine sichere Wahl.
Sie wirkt natürlich, modern und passt besonders gut zu Bildern auf der Wiese, im Wald, am Stall oder auf einer Westernanlage.

Die Vorteile einer Jeans
In einer Jeans kannst du dich frei bewegen.
Du kannst laufen, dich hinsetzen, dein Pferd führen oder auch einmal spontan aufsteigen. Gerade wenn beim Shooting verschiedene Motive geplant sind, ist sie sehr praktisch.
Jeans wirken außerdem vertraut und echt. Wenn du auch im Alltag gern Jeans trägst, fühlst du dich darin meist schnell wohl und nicht verkleidet.
Welche Jeans eignet sich?
Am besten eignet sich eine Jeans, die gut sitzt, aber nicht zu eng ist.
Sehr enge Modelle können deine Bewegungsfreiheit einschränken. Sehr weite oder ausgebeulte Jeans wirken auf Bildern schnell unruhig.
Eine gerade geschnittene Jeans, eine schlichte Skinny Jeans oder eine Bootcut-Jeans funktionieren meistens gut.
Für einen Westernlook darf es gern eine Bootcut-Jeans mit Boots und Gürtel sein.
Welche Waschung wirkt am besten?
Dunkle oder mittelblaue Jeans wirken meist ruhiger und etwas edler.
Sehr helle Waschungen, starke Used-Effekte, große Löcher oder auffällige Verzierungen lenken schnell vom eigentlichen Motiv ab.
Und das bist schließlich du mit deinem Pferd – nicht die Jeans mit ihrem eigenen Bühnenprogramm.
Was passt zur Jeans?
Zu einer Jeans passen schlichte Blusen, Strickpullover, Cardigans, Westen oder gut sitzende Shirts.
Für einen natürlichen Look eignen sich Beige, Creme, Braun, Oliv oder andere gedeckte Farben.
Für einen sportlicheren Look kannst du die Jeans mit Boots, Gürtel und einer schlichten Jacke kombinieren.
Wichtig ist, dass Oberteil und Jeans farblich zusammenpassen und keine großen Logos oder wilden Muster um Aufmerksamkeit betteln.
Eignet sich eine Jeans für Reitbilder?
Ja, eine Jeans kann sich gut für ruhige Reitbilder eignen.
Sie sollte bequem sein, nicht einschneiden und dir genug Bewegungsfreiheit geben. Dazu gehören feste Schuhe oder Reitboots mit einem kleinen Absatz.
Wenn du länger oder aktiver reiten möchtest, ist eine Reithose meist bequemer und sicherer.
Das Reitoutfit – passend für echte Reitbilder
Wenn du beim Shooting wirklich reiten möchtest, ist ein Reitoutfit oft die beste Wahl.
Es gibt dir Bewegungsfreiheit, sicheren Halt und sieht auf Bildern stimmig aus. Vor allem dann, wenn du dich auch im Alltag darin wohlfühlst.

Die Vorteile eines Reitoutfits
Eine Reithose ist für Bewegung im Sattel gemacht.
Sie sitzt bequem, rutscht nicht und schränkt dich beim Aufsteigen oder Reiten nicht ein. Dazu kommen passende Reitstiefel, Stiefeletten oder Boots mit Absatz.
Gerade für Bilder im Schritt, Trab oder Galopp ist ein Reitoutfit deutlich praktischer als Kleid oder Rock.
Sportlich muss nicht langweilig sein
Ein Reitoutfit kann sportlich und trotzdem hochwertig wirken.
Eine schlichte Reithose in Schwarz, Dunkelblau, Beige oder Braun lässt sich gut mit einem schönen Oberteil kombinieren.
Dazu passen zum Beispiel eine schlichte Bluse, ein feiner Strickpullover, ein gut sitzendes Poloshirt, eine Weste oder ein tailliertes Jackett.
Große Logos, Neonfarben oder sehr auffällige Muster lenken dagegen schnell von dir und deinem Pferd ab.
Das klassische Reitoutfit
Für klassische Reitbilder eignen sich eine schlichte Reithose, Reitstiefel und ein ruhiges Oberteil.
Das wirkt sportlich, klar und zeitlos. Mit einem Jackett kann der Look etwas eleganter werden.
Wichtig ist, dass alles sauber und gut sitzend ist. Die Kamera entdeckt leider auch den Heufleck, von dem du dachtest, er wäre kaum zu sehen.
Das Westernoutfit
Für Westernbilder dürfen Jeans, Boots, Gürtel und eine schlichte Bluse oder ein Hemd zum Einsatz kommen.
Auch eine Weste, eine Jeansjacke oder ein Cowboyhut können gut aussehen, solange sie wirklich zu dir passen.
Du musst dich dafür nicht als wandelnder Westernladen verkleiden. Oft reichen wenige passende Details für eine starke Bildwirkung.
Sicherheit geht vor
Für Reitbilder brauchst du feste Schuhe mit Absatz und Kleidung, in der du dich frei bewegen kannst.
Ein Helm sollte getragen werden, wenn du ihn auch sonst beim Reiten nutzt oder die Situation es verlangt. Er darf gern farblich zum Outfit passen, sollte aber niemals nur wegen der Bilder weggelassen werden.
Schöne Fotos sind wichtig. Sicher wieder absteigen ist allerdings auch ganz nett.
Welches Outfit passt zu welcher Location?
Die Location beeinflusst die Wirkung deines Outfits stärker, als viele denken. Kleidung und Umgebung sollten zusammenpassen, damit das Bild harmonisch wirkt.

Wiese und Feld
Auf einer Wiese oder einem Feld funktionieren fast alle Looks.
Für natürliche Bilder passen Jeans, Boots, eine schlichte Bluse, ein Strickpullover oder ein lockerer Rock.
Ein langes Kleid wirkt besonders schön im hohen Gras oder im warmen Abendlicht. Fließende Stoffe wie Chiffon, Viskose oder Musselin bringen zusätzlich Bewegung ins Bild.
Sehr feine Schuhe solltest du lieber im Auto lassen. Der Acker hat dafür einfach kein Verständnis.
Wald
Im Wald wirken natürliche und etwas rustikalere Outfits besonders stimmig.
Jeans, Boots, Strickjacken, Westen oder Kleider in gedeckten Farben passen gut zu den dunkleren Hintergründen.
Beige, Creme, Rost, Oliv, Braun oder ein dunkles Rot können hier sehr schön aussehen.
Sehr dunkle Kleidung kann im Wald allerdings schnell mit dem Hintergrund verschmelzen. Deshalb sollte sich dein Outfit farblich noch etwas abheben.
Stall und Reitplatz
Am Stall oder auf dem Reitplatz passen sportliche Outfits besonders gut.
Jeans, Reithose, Boots, Reitstiefel, ein schlichtes Oberteil oder eine gut sitzende Jacke wirken natürlich und glaubwürdig.
Ein sehr elegantes Kleid kann dort schnell fehl am Platz wirken – es sei denn, wir nutzen bewusst einen ruhigen Bereich mit einem schönen Hintergrund.
Denn Misthaufen, Schubkarre und Abendkleid ergeben zwar eine spannende Geschichte, aber nicht unbedingt die, die wir erzählen wollen.
Westernanlage
Auf einer Westernanlage dürfen Jeans, Bootcut-Hosen, Boots und Gürtel natürlich nicht fehlen.
Dazu passen Blusen, Hemden, Westen, Jeansjacken oder ein Cowboyhut.
Wichtig ist, dass der Look zu dir passt und nicht wie eine Verkleidung wirkt. Oft reichen schon Boots, Gürtel und eine gut sitzende Jeans für einen stimmigen Westernlook.
Besondere oder elegante Locations
Vor einem Gutshaus, einer alten Mauer, einer Allee oder an einem See darf das Outfit etwas eleganter werden.
Lange Kleider, fließende Röcke oder edle Blusen passen hier besonders gut.
Auch hier gilt: Die Kleidung muss zur Umgebung passen, aber trotzdem praktisch genug sein. Wir möchten elegante Bilder – keinen Rettungseinsatz, weil du mit der Schleppe im Gebüsch festhängst.
Die Farben der Umgebung beachten
Nicht nur der Kleidungsstil, sondern auch die Farbe sollte zur Location passen.
Vor viel Grün wirken warme Töne wie Beige, Creme, Rost oder Bordeaux besonders schön. In einer hellen Umgebung dürfen die Farben etwas kräftiger sein.
Dein Outfit sollte sich vom Hintergrund abheben, ohne ihn anzuschreien. Schließlich sollen am Ende du und dein Pferd im Mittelpunkt stehen.
Was eignet sich wirklich für Reitbilder?
Für Reitbilder sollte dein Outfit vor allem sicher, bequem und beweglich sein.
Du musst problemlos aufsteigen, im Sattel sitzen und dein Pferd führen können. Alles, was rutscht, einengt oder sich verfangen kann, ist dafür eher ungeeignet.
Reithose
Eine Reithose ist die sicherste und bequemste Wahl für klassische Reitbilder.
Sie sitzt gut, bietet Halt und schränkt dich beim Reiten nicht ein. Dazu passen Reitstiefel, Stiefeletten oder Boots mit Absatz.
Mit einer schlichten Bluse, einem feinen Pullover oder einem Jackett kann das Outfit sportlich oder etwas eleganter wirken.
Jeans
Auch eine Jeans eignet sich für Reitbilder, besonders für einen natürlichen oder Westernlook.
Wichtig ist, dass sie bequem sitzt und dich nicht beim Aufsteigen oder Sitzen einschränkt. Eine Bootcut-Jeans passt gut zu Westernboots und wirkt besonders stimmig.
Sehr enge oder sehr steife Jeans können dagegen schnell unbequem werden.
Kleid oder Rock
Kleider und Röcke eignen sich nur eingeschränkt für Reitbilder.
Für ruhige Aufnahmen im Schritt oder geführte Bilder im Sattel können sie funktionieren. Voraussetzung ist, dass der Stoff nicht zu lang ist, sich nicht verfangen kann und dein Pferd ruhig auf flatternde Kleidung reagiert.
Für Trab, Galopp oder längeres Reiten sind Reithose oder Jeans die bessere Wahl.
Schuhe
Feste Schuhe mit Absatz sind beim Reiten besonders wichtig.
Sehr flache Schuhe, offene Schuhe oder hohe Absätze gehören nicht in den Steigbügel. Sie geben dir zu wenig Halt und können gefährlich werden.
Helm
Wenn du normalerweise mit Helm reitest, gehört er auch beim Shooting dazu.
Ein schlichter, sauberer Helm fällt auf Bildern kaum störend auf und kann farblich gut ins Outfit integriert werden.
Für ein schönes Bild die Sicherheit auszuschalten, wäre ungefähr so schlau wie ein Selfie auf der Autobahn. Muss nicht sein.
Mein Tipp
Plane die ruhigen Porträts und Bilder neben deinem Pferd am besten zuerst.
So ist das Fell noch glatt, sauber und ohne Sattelabdrücke oder Schweißflecken. Danach kannst du dich für die Reitbilder umziehen und dein Pferd satteln.
Diese Reihenfolge ist meist sinnvoller, weil sich Spuren vom Sattel später nur schwer verstecken lassen. Ein Kleid kannst du wechseln. Zerdrücktes Fell eher nicht.
Konkrete Outfitbeispiele für dein Pferdeshooting
Manchmal helfen konkrete Beispiele mehr als hundert gut gemeinte Tipps. Deshalb findest du hier ein paar Kombinationen, die beim Pferdeshooting gut funktionieren können.
Natürlich
- mittelblaue Jeans
- cremefarbene Bluse oder feiner Strickpullover
- braune Boots
- schlichter Gürtel
- kleine, unauffällige Ohrringe
Dieser Look wirkt locker, zeitlos und passt besonders gut zu Wiesen, Feldern oder Waldwegen.
Sportlich
- dunkle Jeans oder schlichte Reithose
- einfarbiges Poloshirt oder schlichtes Langarmshirt
- Weste oder leichte Jacke
- Reitstiefel oder saubere Boots
Das Outfit passt gut für Bilder am Stall, auf dem Reitplatz oder für lockere Reitbilder.
Elegant
- langes Kleid aus Chiffon, Viskose, Musselin oder leichtem, mattem Satin
- flache Stiefel oder feste Schuhe unter dem Kleid
- schlichter Schmuck
- natürliche Haare und ein dezentes Make-up
Besonders schön wirkt dieser Look auf einer weiten Wiese, in einer Allee oder im warmen Abendlicht.
Westernlook
- Bootcut-Jeans
- Bluse oder gut sitzendes Hemd
- Westernboots
- Ledergürtel mit schlichter Schnalle
- optional eine Jeansjacke, Weste oder ein Cowboyhut
Ein Westernlook wirkt am besten, wenn er zu dir und deinem Alltag passt. Es braucht nicht gleichzeitig Fransen, Hut, Riesenschnalle und Lasso. Dein Pferd soll schließlich nicht denken, der Zirkus ist angekommen.
Für klassische Reitbilder
- saubere, gut sitzende Reithose
- Reitstiefel oder Stiefeletten mit Chaps
- schlichte Bluse, feiner Pullover oder Poloshirt
- optional ein gut sitzendes Jackett
- sauberer, passender Reithelm
Achte darauf, dass die Farben von Reithose, Oberteil, Schabracke und Ausrüstung zusammenpassen. Es muss nicht alles dieselbe Farbe haben. Es sollte aber aussehen, als hätte es sich vorher wenigstens kurz abgesprochen.
Mehrere Looks beim Pferdeshooting
Du musst dich nicht zwingend zwischen Kleid und Jeans entscheiden.
Oft lassen sich zwei verschiedene Outfits gut miteinander kombinieren. So bekommst du unterschiedliche Bildwirkungen, ohne aus dem Shooting eine Modenschau mit Pferd zu machen.

Zwei Looks reichen meistens aus
Für viele Shootings sind zwei Outfits völlig ausreichend.
Zum Beispiel:
- zuerst Jeans und Bluse für natürliche Bilder
- danach ein langes Kleid für elegante Porträts
Oder:
- zuerst Kleid oder Rock für Bilder neben dem Pferd
- danach Reithose oder Jeans für Reitbilder
So entstehen verschiedene Motive, ohne dass zu viel Zeit fürs Umziehen verloren geht.
Die richtige Reihenfolge
Wir beginnen am besten mit den Bildern, für die dein Pferd noch ungesattelt sein soll.
Dazu gehören Porträts, Kuschelbilder und Aufnahmen im Kleid oder Rock. Das Fell ist zu diesem Zeitpunkt noch glatt und frei von Sattelabdrücken oder Schweißflecken.
Erst danach wird gesattelt und du wechselst bei Bedarf in Jeans oder Reitoutfit.
Outfits vorher zusammenstellen
Lege deine Kleidung am besten schon vor dem Shooting komplett zusammen.
Dazu gehören nicht nur Hose und Oberteil, sondern auch Schuhe, Gürtel, Schmuck und Jacke.
So merkst du frühzeitig, ob wirklich alles zusammenpasst oder ob das Outfit plötzlich aussieht, als hätten sich drei verschiedene Kleiderschränke zufällig auf einer Wiese getroffen.
Nicht zu viel mitbringen
Du darfst gern eine kleine Auswahl dabeihaben. Ein halber Kleiderschrank ist jedoch selten nötig.
Zu viele Möglichkeiten machen die Entscheidung oft nur schwieriger. Gemeinsam wählen wir die Kombinationen aus, die am besten zu dir, deinem Pferd, der Location und der gewünschten Bildwirkung passen.
Meine Shootingkleider
Du möchtest elegante Bilder, besitzt aber kein passendes Kleid? Kein Problem.
Für dein Pferdeshooting stehen dir verschiedene Shootingkleider aus meinem Kundenkleiderschrank zur Verfügung. Die Kleider sind bereits in der Shootinggebühr enthalten und können vor Ort genutzt werden.
So kannst du ganz entspannt mit Jeans oder Reitoutfit starten und für die eleganten Porträts in ein Kleid wechseln.
Die Kleider eignen sich besonders gut für ruhige Bilder neben deinem Pferd, für Aufnahmen im Abendlicht oder für besondere Porträts auf der Wiese.
Gemeinsam schauen wir, welches Kleid zu dir, deinem Pferd, deiner Größe und zur geplanten Location passt. Du musst also nicht allein vor der berühmten Frage stehen: Sieht das edel aus oder eher wie Gardine auf Wanderschaft?

Kleid oder Jeans beim Pferdeshooting – was passt besser zu dir?
Die beste Wahl ist nicht automatisch das schönste Kleid oder die praktischste Jeans.
Entscheidend ist, welche Bilder du dir wünschst, wo das Shooting stattfindet und ob du auch reiten möchtest.
Ein Kleid wirkt weich, elegant und besonders. Jeans sehen natürlich, locker und zeitlos aus. Ein Rock ist eine schöne Zwischenlösung und ein Reitoutfit bleibt für echte Reitbilder die praktischste und sicherste Wahl.
Du musst dich dabei nicht auf einen einzigen Look festlegen. Oft ist eine Kombination aus zwei Outfits ideal: zuerst ruhige Porträts neben deinem ungesattelten Pferd, danach Reitbilder in Jeans oder Reitoutfit.
Am wichtigsten ist aber, dass du dich wohlfühlst und dich in deiner Kleidung wiedererkennst. Denn wenn du den ganzen Tag am Kleid ziehst oder dir die Jeans die Luft abschnürt, hilft auch die schönste Farbe nichts.
Noch mehr Tipps zu Farben, Stoffen, Schuhen, Haaren und Accessoires findest du in meinem großen Outfit-Guide: